Prof. Dr. Wolfgang Lück vom Mathematischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster wird im Jahr 2008 mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgezeichnet. Diese Entscheidung hat die DFG am 6. Dezember 2007 in Bonn bekannt gegeben. Der Preis, der am 11. Februar 2008 in Berlin überreicht wird, ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert.
Die DFG begründete ihre Entscheidung, indem sie Prof. Lück als einen der weltweit führenden Vertreter der algebraischen Topologie lobt, der zudem ein äußerst breites Themenspektrum bearbeitet.
Er schrieb wegweisende programmatische Arbeiten, die dazu beitrugen, eine Hierarchie zwischen verschiedenen offenen Vermutungen herzustellen. Zugleich zeigt sich die besondere Stärke seines methodischen Vorgehens in der Lösung vieler ungeklärter Probleme. So hat Prof. Lück den entscheidenden mathematischen Beweis geliefert, der es ermöglicht, dass zentrale Fragen in der Topologie der Mannigfaltigkeiten und in der Theorie der Operatorenalgebren bearbeitet werden können. Über seine fachwissenschaftlichen Verdienste hinaus hat er auch als akademischer Lehrer und als Organisator der Wissenschaft hohes Ansehen erlangt.
Nähere Informationen gibt es in der Pressemitteilung der Universität Münster. Die weiteren Preisträger sind der Pressemitteilung der DFG zu entnehmen.
(fm/DFG)
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