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Mathematik in der Presse zum Mathematikjahr 2008

Ein Ziel des Mathematikjahrs 2008 ist es, das notorisch schlechte Image der Mathematik aufzubessern. Tages- und Wochenzeitungen könnten dazu einen großen Beitrag leisten.

So berichtete die FAZ über die „Hochstimmung im Jahr der Mathematik”, über die guten Berufsaussichten eines Mathematikers und stellte einige Portraits von Mathematikern vor, die in ganz unterschiedlichen Berufszweigen tätig sind.

Der Spiegel veröffentlichte ein Interview mit Albert Beutelspacher über Sinn und Zweck der Mathematik und der These, dass Mathematik die Persönlichkeit stärken würde. „Im Jahr der Mathematik geht es sicher nicht darum, traditionelle Kulturtechniken wie Rechnen zu verbessern. Vielmehr soll sich die Haltung vieler Menschen zur Mathematik ändern. Wir Mathematiker wollen zeigen, wie toll und wie nützlich Mathematik ist. Einerseits ist Mathematik eine Kulturwissenschaft, die den Menschen seit Jahrtausenden mit Themen wie Primzahlen, Unendlichkeit, Geometrie, Formen und Mustern fasziniert. Andererseits ist sie eine unglaublich anwendungsbezogene Wissenschaft. Die allermeisten technischen Produkte würden ohne Mathematik nicht existieren.”

Die ZEIT widmete der Mathematik gleich mehrere Artikel und Interviews. Gero von Randow durchleuchtete die Mathematik als Utopie und bezeichnete sie in einem interessanten Artikel als „die strengste aller Wissenschaften”, die aber auch „[…] auch die freieste” sei und Gleichheit und Brüderlichkeit verspreche.

Ein weiteres großes Thema ist das Problem des Matheschulunterrichtes. Geschäftsführer der deutschen Telekomstiftung, Ekkehard Winter, verspricht in einem Interview mit der ZEIT eine Verbesserung des Unterrichts.

Etwas fürs Auge bietet die Skulpturen-Ausstellung der ZEIT. Es wird gezeigt, wie aus komplizierten Gleichungen wunderschöne mathematische Objekte entstehen. Wer erzeugt die schönste mathematische Skulptur? Ein Wettbewerb.

In einem weiteren Artikel wird mit sechs klassischen Vorurteilen gegenüber Mathematikern abgerechnet. Warum es zum Beispiel nicht stimmt, dass Mathematiker verschroben sind und warum Mathematik nicht nur reine Theorie ist, erfahren Sie von Christoph Drösser.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

(fm)

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