Zwei Forschergruppen haben die Primfaktorzerlegung mit kalten Atomen bzw. Lichtpulsen durchgeführt. Beide Verfahren beruhen auf den mathematischen Eigenschaften Gaußscher Summen.
„Während sich zwei 100-stellige Primzahlen problemlos miteinander multiplizieren lassen, ist die Zerlegung dieses Produktes mit einem herkömmlichen Computer nahezu unmöglich, wenn man die Faktoren nicht kennt. Diese Asymmetrie nutzt die Public Key Cryptography. Ein Quantencomputer, der mit hunderten von verschränkten Qubits rechnet, könnte mit einem von Peter Shor 1994 vorgeschlagenen Verfahren noch wesentlich größere Primzahlprodukte ‚knacken’. Doch solch einen Computer gibt es noch nicht. Mit einem alternativen Verfahren, das die Interferenz von Wellen nutzt, war im vergangenen Jahr die Zahl 157.573 durch Kernspinresonanz in ihre Faktoren zerlegt worden. Jetzt haben zwei Forschergruppen kalte Atome bzw. Lichtpulse für die Faktorenzerlegung mit Wellen eingesetzt.”
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(fm/pro-physik.de)
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