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Leitfaden für Autoren

Die Redaktion der Wurzel freut sich, wenn Leser der Zeitschrift als Autoren mitwirken möchten und Artikel oder Aufgabenvorschläge zur Veröffentlichung einsenden.

Wir möchten Ihnen einige Hinweise geben, wie ein eingereichter Beitrag aussehen sollte und wie der anschließende Redaktionsprozess abläuft. Erfahrungsgemäß können Sie uns (und auch sich) eine Menge unnötige Arbeit ersparen, wenn Sie die folgenden Allgemeinen Hinweise beachten.

Um das Wichtigste kurz und übersichtlich zu halten, sind die Hinweise knapp formuliert, zu Details und Hintergründen wird an entsprechender Stelle auf den Abschnitt Fragen und Antworten verwiesen.

Den Abschnitt Technische Hinweise sollten Sie dann lesen, wenn Sie Ihre Vorlage mit dem Textsatzsystem LaTeX erstellen möchten bzw. Fragen zum Thema Bilder haben.

Wir wünschen Ihnen viel Freude, Kreativität und Schaffenskraft beim Schreiben neuer Beiträge für die Wurzel.

Ihre Wurzel-Redaktion


1. Allgemeine Hinweise

Wer kann Artikel einreichen?

Jeder, der sich für Mathematik interessiert und aktiv zum Wurzel-Projekt beitragen möchte, kann Artikel und Aufgabenvorschläge zur Veröffentlichung einsenden. Erfreulicherweise haben wir auch eine ganze Reihe ausländischer Autoren. Insbesondere möchten wir Schülern die Möglichkeit geben, ihre Arbeiten (Projekt- und Jugend-forscht-Arbeiten, etc.) zu veröffentlichen. Egal, ob von Schülern, Studenten, Lehrern, Wissenschaftlern oder Hobby-Mathematikern, alle Einsendungen werden von uns geprüft.

Inhalt und Niveau

Prinzipiell können Sie über jedes mathematische Gebiet schreiben. Ebenso kommen Artikel aus Informatik, Physik, Technik, etc. sowie dem historischen und gesellschaftlichen Bereich in Betracht, sofern der Bezug zur Mathematik klar herausgearbeitet ist.

Jedoch sind wir keine Fachzeitschrift, die ausschließlich neue Erkenntnisse für ein Fachpublikum veröffentlicht. Die Themen sollten möglichst für einen breiten Leserkreis interessant und zugänglich sein. Großen Wert legen wir auf die Darstellung exakter Mathematik auf eine für den durchschnittlich gebildeten Mathematikinteressierten verständliche Art. Insbesondere soll die Zeitschrift auch Schülern und Lehren Anregungen geben, sich – über den Schulstoff hinaus – mit Mathematik zu beschäftigen.

Der Umfang eines Wurzelbeitrages

Ein typischer Wurzelartikel besteht aus 2 bis 10 DIN-A5-Seiten (eine Wurzelseite entspricht dabei einer recht locker geschriebenen A4 Seite mit reichlich Rand). In Ausnahmefällen können wir den Artikel auch teilen, falls das inhaltlich sinnvoll möglich ist. Längere Beiträge müssen wir zwangsläufig kürzen.

Quellenangaben

Bitte geben Sie alle explizit verwendeten Quellen sowie ggf. weiterführende Literatur an. Versuchen Sie trotzdem, das Quellenverzeichnis knapp zu halten. Beispielsweise müssen Sie für allgemein bekannte Formeln nicht jedes Mal ein Standardnachschlagewerk zitieren. Achten Sie darauf, dass Ihr Beitrag auch ohne das Durcharbeiten der angegebenen Literaturhinweise verständlich ist.

Rechtliches

Klären Sie unbedingt im Vorfeld die Urheberrechte, wenn Sie ein Foto oder Ähnliches in der Wurzel veröffentlichen wollen: Der Autor steht dafür ein, dass durch die Veröffentlichung nicht Rechte Dritter oder das Gesetz verletzt wird. Speziell im ersten Fall besitzen wir oftmals gar nicht die Möglichkeit, dies von uns aus sicherzustellen.

Redaktionsarbeit

Alle eingehenden Manuskripte werden daraufhin geprüft, ob sie inhaltlich, stilistisch und vom Umfang her für eine Veröffentlichung geeignet sind. Je nach Sachlage erhalten Sie eine begründete Ablehnung oder der Beitrag wird zum Druck aufbereitet. Bitte haben Sie jedoch etwas Geduld, da die Redaktion rein ehrenamtlich arbeitet. Eine Empfangsbestätigung stellt also noch keine Zusage unsererseits zum Abdruck dar. Wir behalten uns Kürzungen und kleinere Veränderungen vor. In jedem Fall bemühen wir uns, den Beitrag entsprechend Ihren Vorstellungen und den Gepflogenheiten der Zeitschrift zu gestalten.

Aufgabenvorschläge

Bei der Erstellung unserer Aufgabenseite stützen wir uns sehr auf Ihre Mithilfe. Bitte senden Sie uns – möglichst interessante – Aufgabenvorschläge unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades, nach Möglichkeit mit einer Lösung.

Belegexemplare

Nach Erscheinen eines Artikels erhält der Autor drei Freiexemplare (bei einseitigen Artikeln und Aufgaben ein Freiexemplar) der betreffenden Ausgabe. Weitere Hefte können zum normalen Verkaufspreis bei der Redaktion bestellt werden.


2. Fragen und Antworten

Wie sende ich mein Manuskript ein?

Bitte senden Sie uns, wenn möglich, Ihren Text in elektronisch lesbarer Form zu, weil es die Drucklegung erleichtert. Um Kompatibilitätsprobleme bei der verwendeten Software zu vermeiden, kann ein zusätzlicher Papierausdruck oder eine PDF-/PS-Datei sehr hilfreich sein.

Natürlich können Sie uns ihre Arbeit auch per Brief zukommen lassen, haben Sie aber bitte Verständnis dafür, dass wir Manuskripte nur im Ausnahmefall zurücksenden. Schicken Sie uns daher ggf. eine Kopie.

Vergessen Sie nicht, Ihren Namen samt vollständiger Anschrift anzugeben, sonst können wir Ihr Manuskript nicht publizieren. Abgedruckt wird jedoch nur Ihr Name und Wohn- bzw. Arbeitsort sowie, auf ausdrücklichen Wunsch, Ihre E-Mail-Adresse.

Unsere Anschrift:

Redaktion „Die Wurzel”
FSU Jena
Fakultät für Mathematik und Informatik
Ernst-Abbe-Platz 2
07743 Jena

e-Mail: redaktion@wurzel.org

Was unterscheidet die Wurzel von einem Fachjournal?

Die Wurzel richtet sich seit ihrem Anfang 1967 an Schüler und Lehrer der gymnasialen Oberstufe, an Studenten, Professoren und alle mathematisch Interessierten. Die Wurzel enthält Artikel zu verschiedensten Teilgebieten der Mathematik, Berichte zu Olympiaden und mathematischen Wettbewerben, Schülerarbeiten (z.B. Jugend forscht) sowie ein breites Angebot an Aufgaben und Lösungen.

Die Wurzel erhebt dabei nicht den Anspruch, eine mathematische Forschungszeitschrift zu sein. Das ausführliche Begutachten von Artikeln etwa durch Professoren ist weder machbar noch angedacht. Es geht eben in erster Linie um Spaß an der und Begeisterung für die Mathematik.

Was wird nicht veröffentlicht?

  1. Anonyme Einsendungen oder solche, bei denen die Angabe des Autors nicht erwünscht ist.
  2. Reine Kopien (Zitate) aus anderen Veröffentlichungen, zumindest sofern ein Urheberrechtsanspruch besteht. Die Eigenleistung des Autors muss klar erkennbar sein. Im Falle von Mehrfachpublikation desselben Autors siehe dort.
  3. Beiträge ohne hinreichenden Bezug zur Mathematik.
  4. Fermat-Beweise und alternative Theorien.

Werden Schülerarbeiten bevorzugt veröffentlicht?

Trotz der Gleichbehandlung aller Artikel ist uns bewusst, dass Arbeiten von Schülern meist noch nicht denselben Feinschliff wie ein Manuskript eines erfahren Mathematikers haben. Wir werden ggf. durch einige stilistische Anpassungen und Ergänzungen der Redaktion den Beitrag in eine Form bringen, die anderen Beiträgen der Wurzel nahezu gleichkommt. Die mathematischen Inhalte müssen aber genauso ansprechend, interessant und korrekt sein, wie wir es von anderen Autoren erwarten.

Aufgrund der Länge und (Wettbewerbs)-Form von Schülerarbeiten ist in der Regel eine Kürzung unumgänglich. Meist können nur einige besonders wichtige Ergebnisse dargestellt werden. Eine entsprechende Vorarbeit der Schüler ist wünschenswert, aber nicht Bedingung.

Muss denn alles neu sein?

Nein, jedoch muss die Eigenleistung des Autors klar erkennbar sein. Zitate müssen entsprechend gekennzeichnet werden. Andererseits ist es gerade auf dem etwas niedrigeren Niveau der Wurzel völlig normal, dass das Rad mehrfach erfunden wird. Im Falle weitreichend bekannter Tatsachen kann die Eigenleistung auch allein in der Darstellung des Sachverhaltes liegen. Dabei können Sie durchaus auch Themen aufgreifen, die schon einmal in der Wurzel veröffentlicht wurden.

Sie sollten auch Ihre Ergebnisse nicht – ohne hinreichende Recherche und Expertenkonsultation – als neu bezeichnen. Häufig sind Ihre Neuentdeckungen, auf die Sie zu Recht persönlich stolz sein dürfen, in Fachkreisen einschlägig bekannt. Ebenso ist es in der Mathematik eher unüblich, Sätze usw. nach sich selbst zu benennen. Für die Mathematik wirklich wichtige Resultate bekommen beim Zitieren zu gegebener Zeit die entsprechende Bezeichnung.

Wenn Sie beispielsweise im Internet auf gute Beiträge stoßen, können Sie uns diese, falls es der Urheberrechtsanspruch zulässt, zur Veröffentlichung empfehlen. Ansonsten können Sie den Autor ermutigen auch bei uns zu veröffentlichen. Eine Provision können wir aber leider genausowenig wie ein Honorar für den Autor zahlen. :-(

Muss ich mein Manuskript elektronisch erstellen?

Nein, Sie dürfen natürlich traditionell mit Hand oder Maschine schreiben. Jedoch freuen wir uns über elektronische Texte, da sich so Arbeit und Tippfehler etwas reduzieren lassen. Machen Sie sich aber nicht zu viel Mühe beim Formelsatz und mit Bildern, da wir diese in der Regel ohnehin neu bearbeiten müssen. Falls Sie mit LaTeX und Metapost arbeiten, beachten Sie bitte die technischen Hinweise.

Kann ich fremdsprachige Artikel einreichen?
Can I submit non-German manuscripts?

Natürlich nehmen wir auch fremdsprachige Beiträge an, sofern wir in der Lage sind die Sprache zu verstehen, u.a. Englisch und Französisch. Wir werden den Text aber in jedem Fall ins Deutsche übertragen, evtl. kommt auch eine zweisprachige Veröffentlichung in Betracht.

Yes you can. It can be in English, French or any other language, which can be understood by one of our editors. But we will translate your text into German. In certain cases we can also imagine a bilingual publication.

Wie und warum werden die Beiträge redaktionell bearbeitet?

Neben kleineren stilistischen und grammatikalischen Korrekturen behält sich die Redaktion folgende Veränderungen vor:

  • Kürzung des Manuskriptes: Häufig sind eingereichte Manuskripte deutlich länger als ein durchschnittlicher Wurzel-Beitrag (ca. 5 DIN-A5-Seiten). Meist genügt schon das Kürzen der Einleitung und das Zusammenfassen von Abbildungen und Tabellen, manchmal müssen wir aber tatsächlich ganze Abschnitte weglassen. Ziel der Sache ist es, dem Leser eine, von einem roten Faden geleitete, Darstellung eines nicht zu umfangreichen mathematischen Sachverhaltes zu geben. Nicht selten ist dabei weniger auch mehr. In seltenen Fällen müssen wir auch Kürzungen vornehmen, damit das Gesamtlayout der Zeitung stimmt.
  • Ergänzungen und Anmerkungen: Gelegentlich fügen wir Anmerkungen und Erklärungen zu Symboliken und weniger bekannten mathematischen Sätzen ein, mit dem Ziel, den Artikel mit möglichst wenigen Vorkenntnissen zugänglich zu machen. Manchmal fällt uns aber auch die eine oder andere inhaltliche Ergänzung ein, die uns für die Leser (und auch den Autor) interessant erscheint.
  • Fachliche Korrekturen Leider schleichen sich immer wieder kleinere und größere mathematische Fehler in Manuskripte ein. Wir bemühen uns im allseitigen Interesse, diese zu korrigieren.
  • Neue Rechtschreibung: Wir wollen hier weder inhaltlich noch politisch eine Diskussion zum Thema neu oder alt führen. Deshalb ganz pragmatisch: Wir brauchen (für die Wurzel) eine klare Regelung. Die meisten Schüler, Lehrer und inzwischen auch Redaktionsmitglieder verwenden die neuen Regeln. Deshalb folgt auch die Wurzel diesen Regeln. Haben Sie aber Verständnis, wenn wir doch gelegentlich Fehler übersehen, wir sind nun mal keine ausgebildeten Lektoren und haben nur beschränkt viel Zeit zum Korrekturlesen.
Wenn wir größere Änderungen für notwendig oder angebracht halten, werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen, um das weitere Vorgehen zu beraten.

Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Artikel begutachtet ist?

Wenn eine (funktionstüchtige) E-Mail-Adresse angegeben ist, bekommen Sie in der Regel eine Eingangsbestätigung. Nach der Erstbegutachtung wird der Beitrag bei der nächsten Redaktionssitzung besprochen. Diese finden etwa alle 4 Wochen statt, in den Semesterferien auch seltener. In Zweifelsfällen wird der Beitrag noch durch einen zweiten Redakteur begutachtet. Falls es dabei zu Fragen oder Problemen kommt, setzt sich der Redakteur direkt mit Ihnen in Verbindung.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die gesamte Redaktion ehrenamtlich in ihrer Freizeit tätig ist und manchmal einfach etwas anderes dazwischenkommt.

Wann wird mein Artikel abgedruckt?

Die Hauptschwierigkeit besteht darin, jeden Monat auf die richtige Seitenanzahl zu kommen. Dazu brauchen wir einen gewissen Vorlauf an unterschiedlich langen Beiträgen. Besonders längere Artikel (>6 Seiten) müssen dabei hin und wieder mal einige Ausgaben nach hinten geschoben werden, beispielsweise bis ins nächste Doppelheft. Umgekehrt können auch mal kleinere Lückenfüller sehr kurzfristig abgedruckt werden.

Was bedeutet die Ablehnung meines Beitrages?

Eine Ablehnung bedeutet zunächst nur, dass der Beitrag (in dieser Form) nicht für eine Veröffentlichung in der Wurzel in Betracht kommt. Machmal sind es ganz formale Gründe, ein zu langer Beitrag oder ein Thema, welches kürzlich schon in der Wurzel behandelt wurde. Es kann aber auch sein, dass wir das Thema für zu wenig mathematisch oder den Artikel als zu schwer befinden. Lassen Sie sich dadurch nicht entmutigen Ihr Manuskript an anderer Stelle einzureichen und uns auch weiterhin andere Beiträge einzusenden.

Inhaltliche Probleme und Bedenken unsererseits senden wir Ihnen im Ablehnungschreiben zu. Eventuell können Sie dies ja noch beheben. Vielleicht als Trost: Selbst erfahrenen Autoren ist es schon passiert, dass ein kleiner Fehler ihre ganze Argumentation in sich zusammen fallen ließ.

Darf mein Artikel auch an anderer Stelle publiziert werden?

Die möglichst weite Verbreitung der Mathematik ist unser Anliegen. Deshalb dürfen Sie ihr Originalmanuskript nach Belieben selbst veröffentlichen oder an anderer Stelle einreichen. Für die von uns bearbeitete Version benötigen Sie jedoch unsere Zustimmung, die wir Ihnen in der Regel gern erteilen.

Wenn Sie Ihren Beitrag schon an anderer Stelle publiziert haben oder zeitgleich an anderer Stelle einreichen, bitten wir Sie um eine entsprechende Mitteilung. Klären Sie mögliche rechtliche Einschränkungen mit der anderen Seite ab.

Werden Aufgabenvorschläge ohne Lösung veröffentlicht?

Eine mitgelieferte Lösung erleichtert natürlich die Redaktionsarbeit. Dies ist aber nicht Bedingung, wir versuchen ggf. selbst eine Lösung zu finden. Aufgaben ohne bekannte Lösung, oder gar Fragestellungen zu ungelösten mathematischen Problemen veröffentlichen wir nur sehr ungern. Schließlich wollen wir die – z.T. noch recht unerfahrenen – Leser nicht verschrecken, sondern durch eigene Erfolgserlebnisse für die Mathematik begeistern.

Warum wird mein Fermat-Beweis nicht veröffentlicht?

Beweise und Beweisansätze zum großen Satz von Fermat oder anderen großen, gar bisher ungelösten, mathematischen Problemen können wir nicht annehmen. Wir halten es u.a. für sehr unwahrscheinlich, dass diese Probleme elementar gelöst werden. Falls dem doch so ist, wäre es eine wirkliche Sensation. Ein Konferenzvortrag im Expertenkreis und die Publikation in einschlägigen Fachjournalen sind dann dringend zu empfehlen.

Dagegen sind Übersichtsartikel über solche Meilensteine sowie über aktuelle Entwicklungen in der Mathematik durchaus sehr willkommen. Eine allgemeinverständliche Darstellung, auf Basis von fundiertem Hintergrundwissen, ist für unsere Leser auf jeden Fall interessant.


3. Technische Hinweise

Textsatz mit LaTeX

Aufgrund verschiedener Vorzüge hat sich die Redaktion 1992 entschieden das Schreiben aller Beiträge sowie das Zusammenfügen des ganzen Heftes mit dem Textsatzsystem TeX/LaTeX durchzuführen. Vorteile sind u.a. hohe Stabilität (Absturzsicherheit, deterministisches Programmverhalten, fehlerfreier TeX-Kernel, Versionsstabilität), Programmierbarkeit, Fähigkeit zum Erledigen komplexer Aufgaben und nicht zuletzt die ausgezeichnete Text- und Formelsatzqualität.

Wir haben ein eigenes Paket (.cls-Datei) programmiert, die ein einigermaßen einheitliches Layout der gesamten Zeitschrift vorgibt. Außer den ams-Paketen verwenden wir kaum weitere Zusatzpakete, um Inkompatibilitäten zwischen den Paketen und Anpassungen bei Neuversionen zu vermeiden.

Wir begrüßen es, wenn Sie Ihr Dokument auch mit LaTeX erzeugen und uns die Quelldateien zusenden. Wenn Sie das Layout schon sehr genau vorbereiten möchten, können Sie eine abgespeckte Wurzel-Klasse (man kann kein ganzes Heft erzeugen) mit Beispieldokument unten auf dieser Seite herunterladen.

Im Normalfall genügt es aber, einfach Schriftgröße 10pt und Textbreite 115mm einzustellen.

Abbildungen und Skizzen

Hin und wieder werden wir von Lesern gefragt, womit wir die schönen Abbildungen in der Zeitschrift erstellen. Die Antwort darauf lautet: METAPOST. Es gehört mittlerweile zu fast jeder vollständigen TeX-Distribution und räumt mit dem Vorurteil auf, in LaTeX-Dokumente könne man kaum vernünftig Bilder einbinden. Hervorzuheben sind das recht einfache Erstellen komplexer Graphiken, die hohe Qualität des Ergebnisses und die Möglichkeit, Beschriftungen im LaTeX-Format der Figur hinzuzufügen.

Die Philosophie ist dabei analog zu LaTeX: In der Quelldatei beschreibt man in einer Art Programmiersprache das Bild und beim Ausführen des Befehls mpost werden daraus einzelne Bilder erzeugt. Diese lassen sich mittels \includegraphics aus dem Paket graphicx mühelos in LaTeX-Dokumente einbinden.

Eine Anleitung befindet sich in Ihrer LaTeX-Installation (wenn das Metapost-Modul installiert ist) und heißt mpman.ps oder mpman.pdf.

Wenn Sie ein anderes System verwenden, erstellen wir in der Regel alle Ihre Abbildungen mit Metapost neu. Geben Sie sich deshalb nicht zu viel Mühe mit den Feinheiten, denn an die Metapost-Qualitäten werden Sie kaum herankommen.

Jedoch würden wir uns über fertige Metapost-Quellen Ihrer Abbildungen freuen, vorausgesetzt Sie beachten folgende Punkte:

  • Kommentieren Sie den Quelltext, insbesondere alle nichtkanonischen Bezeichnungen.
  • Entwerfen Sie die Skizze gleich in der richtigen Druckgröße, d.h. maximal 11.5cm breit.
  • Verwenden Sie TeX/LaTeX für alle Beschriftungen (btex…etex-Befehl).
  • Die Linienstärke muss mindestens 0.3pt betragen.

Fotos

Senden Sie uns ein Papierexemplar oder eine Bilddatei mit mindestens 300dpi Auflösung zu (reine Schwarzweiß-Graphiken 600dpi). Die Vorlage bereiten wir zum Druck auf. Beachten Sie bitte, dass die Wurzel nicht farbig ist. Prüfen Sie ggf. vorher an einem Graustufenprobeausdruck (oder einer sw-Kopie), ob das Bild genügend Kontrast hat.


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